Vielfach lecker für Felicitas: Über peruanische und niederrheinische Gaumenfreuden

Guten Tag Ihr Lieben,

eine gute Mahlzeit hält Leib und Seele zusammen. Das sagt ein bekanntes Sprichwort, das immer und sicherlich auch überall auf der Welt Gültigkeit hat. Felicitas, ihre Großeltern und auch Mamita Tery gehen noch einen Schritt weiter und leben: „Eine gute Mahlzeit hält Leib und Seele zusammen oder bringt sie wieder zusammen, um sie zu stärken!! Das Bekenntnis dazu konntet Ihr ja schon im dritten Kapitel lesen: „Wir essen gut und gern!“ Also ist es an der Zeit über die Felicitas’ kulinarische Erlebniswelt zu schreiben. Hinzu kommt, dass es in Kapitel sieben und acht u. a., um das geht, was bei der Hochzeitsfeier auf die Tische kommt.

Im Verlauf des Romans wird es immer wieder Hinweise darauf geben, dass Felicitas die niederrheinische und die peruanische Küche kennt und zu lieben gelernt hat. Denn es gibt inzwischen viele Produkte der peruanischen Küche auch in Deutschland. Und ein Lebensmittel verbindet den Niederrhein mit Peru`, das ist die Kartoffel. Dazu muss allerdings erwähnt werden, dass es im Mutterland der tollen Knolle, in Peru` ungefähr 80 Kartoffelsorten gibt. Auf eine so reiche Vielfalt können wir am linken Niederrhein nicht zurückgreifen, obwohl man ja inzwischen auch exotischere Feldfrüchte im Feinkosthandel oder Großmarkt kaufen kann. Und Felicitas’ schmeckte sicherlich schon häufiger Ceviche, gebratenes oder gegrilltes Rinderherz etc. Und das mag sie genauso gern wie niederrheinisches Endivienuntereinander, Püfferkes usw.

Leckere und einfach Vielfalt aus Peru`

Sie hat bei vielen Feinschmeckern nach wie vor einen zweifelhaften Ruf, die peruanische Küche, obwohl es die peruanische Küche in einem strengen Sinn nicht gibt. Sie besteht aus verschiedenen regionalen Kochtraditionen und ist bei vielen Europäern verpönt, da ein Hauptbestandteil dieser Kochtradition gebratenes Meerschweinchen, Cuy Chactado ist. Die Nager stehen bereits seit vielen Jahrhunderten auf dem Speiseplan vor allem in der Andenregion. Die Tiere werden dort in Gruppen, wie es zu ihrer Art passt, als Haustiere gehalten, mit Küchenresten gefüttert, geschlachtet und zubereitet, wie es bis weit in das 20. Jahrhundert in vielen europäischen Ländern mit Kaninchen gemacht wurde. Und gerade bei Feinschmeckern stehen niedliche Tiere wie Kaninchen und Lämmer nach wie vor ganz oben auf dem Speiseplan. Traditionell gehören auch Lamas zu den Speisetieren. Ursprünglich spielte die Viehzucht allerdings keine große Rolle. Inzwischen gibt es aber auch Hühnchen, Rind-, Ziegen- und Schweinefleisch. Zusätzlich zu zahlreichen Kartoffelsorten werden viele Maissorten, Quinoa und Pfeffer gezüchtet. Kochbanane und Reis stehen ebenfalls auf dem Speiseplan.

Allmählich bessert sich der Ruf der peruanischen Küche, die vielseitiger ist, als man denkt. In den unterschiedlichen Regionen gibt es verschiedene Regionalrezepte. Nicht nur die regionalen Unterschiede tragen zur Vielfalt der peruanischen Küche bei. Die verschiedenen Völker, die in Peru? lebten und leben Wie Indianer, Chinesen, Spanier und Portugiesen tragen zur Vielfalt der Menüs bei. Und die neue Küche der Anden (Cocina nuevo andina), um deren Etablierung sich inzwischen viele Köche des Landes bemühen, zeigt die einfache Vielfalt, die Peru`kulinarisch zu bieten hat. Über die Einflüsse verschiedener Kulturen und die Vielfalt der peruanischen Regionalküchen informiert beispielsweise folgender Artikel. http://de.wikipedia.org/wiki/Peruanische_Küche.

Und damit kochen und essen in diesem Artikel keine graue Theoriefür Euch bleiben müssen, kommt hier ein bekanntes aber auch sehr einfaches Rezept mit Fisch und Meeresfrüchten aus der Küstenregion Peru`s: http://www.chefkoch.de/rezepte/817041186224172/Ceviche-Cebiche.html.Andere schmackhafte Rezepte aus unterschiedlichen Regionen des Andenstaates findet Ihr zum Beispiel auf: http://www.chefkoch.de/rs/s0/peru/Rezepte.html.

Im oben genannten Artikel von Wikipedia wird zusammengefasst gesagt, dass die Küche in den verschiedenen Regionen Peru`s meist sehr einfach ist. Eine Ausnahme ist Pachamanka. Dabei handelt es sich um einen Eintopf, der aus verschiedenen Fleissorten zubereitet wird und an Festtagen verspeist wird. Dass dieses Gereicht, das regional sehr unterschiedlich zubereitet wird, nur zu besonderen Anlässen angeboten wird, ist wohl auf die aufwendige Zubereitung zurückzuführen. Denn Pachamanka wird in einem Topf zubereitet, in dem die Zutaten vermittels heißer Asche und in Bananenblätter verpackt, ganz langsam gegart werden.

Als Getränke zu den Mahlzeiten werden beispielsweise Inka Cola, Chicha, CPisco, Pisco Spur Chicha, Chicha Morada, Matetee etc. angeboten. Pisco ist ein Weinbrand, der mit anderen Zutaten zu dem Cocktail Pisco Sour gemixt werden. Chicha ist Maisbier. Chicha Morada ist ein alkoholfreies Getränk aus lilafarbenem Mais.

Niederrheinische Leckereien

Wer bezogen auf den Niederrhein lediglich an den klebrigen Brotaufstrich aus Zuckerrüben, das Rübenkraut, denkt, unterschätzt die Nahrungsvielfalt der Region. Ich mag es übrigens auch nicht, das klebrig süße Rübenkraut. Dagegen schätze ich Püfferkes aller Art und liebe nicht weniger Endivienuntereinander, auch in der Wintervariante. Aber hier kommt das einfache Grundrezept: http://www.chefkoch.de/rezepte/472381140792109/Niederrheinische-Endivien-untereinander.html.. Getrunken wird Muckefuck, Altbier, klarer Schnaps (manchmal auch noch selbst destilliert) wie bei Senta der älteren. Und gegen eine gute Tasse Bohnenkaffee hat man in der Region, die so flach ist, dass man morgens schon sieht, wer nachmittags zum Kaffee kommt, auch nicht das Geringste einzuwenden.

Auch unsere Küche ist einfach und rustikal. Leckere Rezepte, zum Beispiel verschiedene Püfferkes findet Ihr hier: http://www.chefkoch.de/rs/s0/niederrhein/Rezepte.html.

Und da ist eine Sache, in der ich Felicitas allzu gut verstehe. Auch mir würde sie fehlen, die Grillagetorte. Hier kommt das Rezept dazu. Und auch das passende Bild fehlt auf der Webseite nicht: http://www.chefkoch.de/rezepte/745641177141608/Grillage-Torte.html. Wahrscheinlich werdet Ihr schon bei dem schmackhaften Bildmaterial, das dabei ist, heiß auf Eis und versteht, warum Felicitas im siebten Kapitel, das Ihr direkt unter diesem Post findet, diese Leckerei vermisst.

Ich wünsche all’ Zeit guten Appetit nicht nur, wenn sich peruanische und niederrheinische Küche begegnen!

Liebe Grüße

Paula Grimm

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Über Texthase Online

Diesen Blog führe ich seit dem 16. November 2012. Als Autorin benutze ich das Pseudonym Paula Grimm. In diesem Blog findet Ihr nicht nur Prosatexte, Haikus und Essays sondern auch Wissenswertes über das Schreiben, Barrierefreiheit, Internetshops und Webseiten, die ich bei meinen Streifzügen durch das Web finde und alles, was mich privat und beruflich interessiert. Christiane (Texthase Online)
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