Von meiner Begeisterung für faktische und magische Realitäten- Über den Felicitasroman und seinen magischen Realismus

Guten Tag Ihr Lieben, heute ist ein guter Tag, um Gedanken zum Thema Genre des Felicitasromans zu schreiben. Denn im Kapitel neun, das Ihr unter diesem Beitrag findet, zeigt sich das Pumaweibchen wieder im Jahr 2012 bei Tamara Sänft. Es ist Felicitas’ Krafttier. Wer dazu etwas lesen oder wiederlesen möchte, der wird unter dem folgenden Link fündig: https://paulasromantik.com/2015/01/27/auf-felicitas-spuren-im-zeichen-des-pumas/. . Auf die Frage, welchem Genre der Roman zugeordnet werden kann, antworte ich: dass es sich um einen Roman im Stil des magischen Realismus handelt. Diese Schublade mache ich auf, damit ich nicht ausersehen in ein anderes Fach gestopft werde, beispielsweise in die Schublade Fantasy, obwohl es verwandtschaftliche Beziehungen zwischen diesen beiden Genres gibt. Es ist kein Zufall, dass in meinem Romanprojekt auf die Vorstellung der Indianer, die besagt, dass Menschen vom Wesen ihrer Krafttiere auf ihrem Lebensweg begleitet werden, Bezug genommen wird. Das Genre des magischen Realismus begeistert mich schon sehr lange. Und mein Schreiben ist vor allem von der Art des Stils geprägt, wie man ihn in Süd- und Mittelamerika findet. Informationen zu dieser Kunstgattung findet Ihr unter dem Link: http://de.wikipedia.org/wiki/Magischer_Realismus. Der Begriff magischer Realismus taucht im Jahr 1925 in einem Artikel über eine Ausstellung auf. Diese Auseinandersetzung mit den Ausstellungsinhalten wurde von Franz Roh verfasst und in die spanische Sprache übersetzt. So gelang auch der Begriff des magischen Realismus in die gesamte spanisch sprachige Welt, wo er wörtlich übersetzt als Realismo magico bezeichnet wird. Das Genre, das aus faktisch realen Elementen und aus Aspekten der Mythologie, der Traumwelt, religiösen Inhalten,der Phantastik etc. komponiert ist, kam über Argentinien nach Süd- und Mittelamerika, wo es nicht nur in der bildenden Kunst sonder vor allem in der Literatur sehr eigenständige Ausdrucksformen bekam und etwa ab 1948 entwickelte sich gerade im Bereich der Literatur Lateinamerikas eine vielstimmige Art des magischen Realismus. Autoren wie Alejo Carpintier, Gabriel Angel Asturias und Arturo Oslar Petri sind die magischen Realisten der ersten Stunde für die lateinamerikanische Literatur. Sei grenzen ihre Literatur selbstbewusst gegen die Werke des magischen Realismus, wie er in Europa geschaffen wurde ab. Sie schöpfen ihr neues Selbstbewusstsein und die betonte Eigenständigkeit ihrer magisch realen Literatur aus der Erfahrung, dasein den Kulturen Süd- und Mittelamerikas faktisch reale und magisch reale Elemente im Alltag der Menschen verwurzelt sind. so dass diese beiden Elemente, die den magischen Realismus eigen sind, gleichberechtigt nebeneinander wirken und in die Literatur eingehen können., während in Europa und den vereinigten Staaten faktische und magische Wirklichkeit als unvereinbare Wiedersprüche angesehen werden, was sich selbstverständlich auch auf ihre Gewichtung und Interpretation in der Kunst auswirkt. Im oben genannten Artikel auf Wikipedia findet Ihr zusätzlich zu den Angaben zur Entwicklung des magischen Realismus auch Links zu bildenden Künstlern wie Matthias Brandys, Käthe Kollwitz etc. sowie zu Literaten aus aller Welt, die magisch real schreiben und zum Thema magischer Realismus in der Filmkunst. Von bildender Kunst und Film verstehe ich nichts. Wer mich aber nach meinen Vorlieben im Bereich der Literatur fragt, dem kann ich spontan antworten, dass ich bezogen auf den magischen Realismus die bewohnte Frau von Gioconda Belli und Chronik eines angekündigten Todes von Gabriel Garciá Marquez ganz besonders schätze. Das zweite Buch, das ich gerade erwähnt habe, kommt auch im felicitasroman vor. Denn sie hat es im Alter von acht Jahren aus der Leihbücherei geliehen, obwohl ihr die Bibliothekarin das Werk nicht aushändigen wollte. Und sie hilft einer Mitschülerin einen Aufsatz über die Frage zu schreiben, wer Angelica vor der Ehe entjungfert haben könnte. Felicitas’ weibliche Ahnenreihe stammt aus Perú. Und bei den Inkas und ihren Nachbarvölkern ist der Puma ein heiliges Tier. Sie lebt fernab der Heimat ihrer Großmutter und ihr Vater ist unbekannt. DarüberSeelen wie Lenchen und die eigene Erlebnisfähigkeit. Ich wünsche Euch gute Unterhaltung mit dem Felicitasroman, magischem Realismus aus verschiedenen Teilen der Welt und viel Erfolg bei der Arbeit an den eigenen Projekten! Liebe Grüße Paula Grimm © Paula Grimm, 2015

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Über Texthase Online

Diesen Blog führe ich seit dem 16. November 2012. Als Autorin benutze ich das Pseudonym Paula Grimm. In diesem Blog findet Ihr nicht nur Prosatexte, Haikus und Essays sondern auch Wissenswertes über das Schreiben, Barrierefreiheit, Internetshops und Webseiten, die ich bei meinen Streifzügen durch das Web finde und alles, was mich privat und beruflich interessiert. Christiane (Texthase Online)
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